Es ist schwer drei Wochen auf ein bis zwei Seiten zusammenzufassen, aber am Besten fange ich ersteinmal am Anfang an. Ich freute mich seit gut einem Jahr auf unser Projekt in Balanka. Es ging immer wieder hin und her. Fahre ich mit und sammle viele neue Eindrücke und Erfahrungen oder bleibe ich vielleicht lieber in Potsdam, weil das Geld und der Schulstress mir im Weg stehen? Der Prozess war ein auf und ab und zwischen Waffelverkäufen und Ständen an denen wir immer wieder die kleinen KonoLom Taschen verkauften entschied ich mich letztendlich die einmalige Chance zu ergreifen und mitzufahren.

Überarbeitete Version vom 20. Mai 2015; Die Originalversion wurde am 22. Dezember 2014 verschickt. 

Hallo liebe Familie, liebe Freunde und liebe Interessierte! 

Seit meinem letzten Bericht vor fast drei Monaten ist viel passiert. Im Folgenden probiere ich, das Geschehene ein wenig mit euch zu teilen. Dabei kann ich leider nur von einem winzigen Bruchteil erzählen, da der Bericht sonst jegliche Rahmen sprengen würde. 
Zudem möchte ich zunächst noch einmal auf die Subjektivität meiner Darstellung hinweisen und darum bitten, meine individuellen Erfahrungen nicht zu verallgemeinern.

Als Begleitung von Koko Affo-Tenin flogen wir mit ihr am Freitag von Berlin nach Lomé, blieben dort zur Vorbereitung der Reise nach Balanka einen Tag, herzlich von Freunden und Verwandten von Koko empfangen. Nach Vertragsverhandlungen über das Schuldach ging es bereits am Sonntag nach Balanka, unterwegs Station in Sokodé und Tchamba, abends Ankunft und herzlicher Empfang durch viele Menschen, Verwandte und Bekannte.